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Nr. 18: Sir Ken Robinson und sein Plädoyer für mehr Kreativität in der Schule | Symposium Bildung & Bewusstsein
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Ein Projekt der Akademie der LernKulturZeit

Auf allen Schulen dieser Welt sind Naturwissenschaften, Mathematik und Sprachen den Fächern wie Musik, Kunst, Sport, etc. übergestellt. Picasso sagte einst, dass alle Kinder als Künstler geboren werden. Das Problem sei nur, weiterhin ein Künstler zu bleiben, wenn sie aufwachsen. Ich bin nun überzeugt, dass wir nicht in die Kreativität hinein wachsen sondern aus ihr heraus. Oder wir werden vielmehr heraus-unterrichtet. Warum also ist das so?

Sir Ken Robinson: „Nun, unser Bildungssystem basiert auf der Idee akademischer Fähigkeiten. Und dafür gibt es einen Grund. Das ganze System wurde erfunden — überall auf der Welt gab es keine öffentlichen Bildungssysteme vor dem 19. Jahrhundert Sie wurden alle begründet um den Bedarf der Industrie zu erfüllen. Die Hierarchie fusst also auf zwei Ideen. Nummer eins, die für die Arbeit nützlichsten Fächer stehen ganz oben. Also wurden Sie als Schulkind sicher wohlwollend ferngehalten von bestimmten Beschäftigungen – von Dingen, die sie mochten – mit der Begründung, sie würdendamit niemals einen Job bekommen. Ist es nicht so? Mach‘ keine Musik, du wirst kein Musiker werden; Mach‘ keine Kunst, du wirst kein Künstler. Wohlwollender Rat — und doch grundlegend falsch. Die ganze Welt verändert sich rapide. Und das zweite sind akademische Fähigkeiten, die mittlerweile sehr stark unser Verständnis von Intelligenz dominieren, denn die Universitäten haben das System nach ihrem Bilde geschaffen. Denkt man darüber nach, dann ist das gesamte System der öffentlichen Bildung auf der ganzen Welt ein in die Länge gezogener Prozess der Eintrittsprüfung in die Universität. Und daher kommt es, dass viele hochtalentierte, brilliante, kreative Menschen denken, dass sie es nicht sind. Weil die Sache bei der sie in der Schule gut waren nicht wertgeschätzt oder sogar stigmatisiert wurde. Und ich denke, wir können es uns nicht leisten so weiterzumachen.“

Darum ist es jetzt Zeit aktiv zu werden und Lehrern Möglichkeiten zu geben, eine andere Möglichkeiten kennen zu lernen und sie zu befreien aus der routinierten Maschinerie, genau wie unsere Schüler.

 

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